Der Forschungs- und Entwicklungspreis 2005

Preisträger des Forschungs- und Entwicklungspreis, klick oeffnet Bild in neuem Fenster

Im Rahmen der 23. Jahrestagung der Tumorzentren und Onkologischen Schwerpunkte (ATO) am 12. November in Offenburg wurde der mit  5.000 € dotierte 6. „Forschungs- und Entwicklungspreis 2005 des Krebsverbandes Baden-Württemberg e.V.“ an Matthias Naegele verliehen, Student der Pflegepädagogik an der KFH Freiburg, Medizinische Klinik der Universität Freiburg, für das Projekt „Patientenedukation - Ein Konzeptentwurf für die pflegebezogene Patientenedukation in einer onkologischen Klinik“.

Anlässlich der Preisverleihung würdigte Prof. Walter E. Aulitzky, Vorsitzender des Krebsverbandes Baden-Württemberg den diesjährigen Preisträger: „Heute fordert der Patient mehr Eigenverantwortung und muss mehr Eigenverantwortung tragen, allein im Hinblick auf kürzere Liegezeiten und chronifizierte Verläufe. Dies erfordert von Seiten des Krankenhauses als auch von Seiten des Patienten Strategien, die ihn dazu befähigen zu Hause damit zurecht zu kommen. Pflegerische Patientenedukation bietet hier einen überzeugenden Ansatz.“

Ein Anerkennungspreis ging jeweils an Harald Wohlfeil, Stephan Maier und PD Dr. Eberhard Leidig, Klinik Katharinenhöhe in Schönwald für die Studie „Langfristige Effekte stationärer, familienorientierter Nachsorgemaßnahmen für Familien mit krebskrankem Kind“ sowie die Nachsorge-Studiengruppe des OSP Stuttgart „Qualitätssicherung in der Mammakarzinom-Nachsorge“ unter der Leitung von Prof. Else Heidemann, Dipl. Inform. med. Brinkmann, Dr. rer. biol. hum., M.A. Christof Meisner und Dipl.-Biol. Anette Stauch

Der Forschungs- und Entwicklungspreis des Krebsverbandes Baden-Württemberg wird seit 1999 alle zwei Jahre für herausragende Leistungen in der anwendungsbezogenen For-schung und Konzeptentwicklung im psychosozialen, ärztlichen und pflegerischen Bereich der Versorgung von Krebspatienten in Baden-Württemberg vergeben. Besonderes Gewicht wird auf die Patientenorientierung, den interdisziplinären und interinstitutionellen Charakter der Preisarbeiten gelegt.

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