Der Förderpreis "Selbsthilfe nach Krebs" 2006

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Selbsthilfe – Experten in eigener Sache
Verleihung des Förderpreises „Selbsthilfe nach Krebs“ 2006 des Krebsverbandes Baden-Württemberg

Auf der Mitgliederversammlung des Krebsverbandes Baden-Württemberg e.V. wurde am 6. Juli 2006 in Stuttgart der Förderpreis „Selbsthilfe nach Krebs“ 2006 des Krebsverbandes Baden-Württemberg in Höhe von 2.500 € bereits zum fünften Mal vergeben.

Alle zwei Jahre wird der Förderpreis „Selbsthilfe nach Krebs des Krebsverbandes Baden-Württemberg e.V.“ an Selbsthilfegruppen, Selbsthilfeprojekte oder Personen, die sich um die Selbsthilfe nach Krebs in Baden-Württemberg besonders verdient gemacht haben, verliehen.

„Dieser Förderpreis kann nur ein kleiner Dank und Anerkennung sein für die stets ehrenamtliche Arbeit der Gruppen. Er soll aufmerksam machen auf die immensen Leistungen, die hohe Kompetenz durch die eigene Betroffenheit, die tagtäglich in der Begleitung auch Schwerstkranker erbracht wird“ so Hubert Seiter, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Krebsverbandes. 225 Selbsthilfegruppen mit schätzungsweise 20.000 Mitgliedern werden in Baden-Württemberg derzeit durch den Krebsverband finanziell und organisatorisch unterstützt.

Der Hauptpreis ging in diesem Jahr an Dr. Peter Trunzer, Chefarzt der Kraichgau-Klinik Bad Rappenau, für sein Engagement in der Selbsthilfe nach Krebs in der Region Unterland/Kraichgau. Er wurde ausgezeichnet insbesondere für die gelungene Integration selbsthilfeorientierter neuer Angebote in die Rehabilitation. „Er hat seine Erfahrung als Arzt und als Patient eingebracht, seinen ausgeprägten Humor und seine Talente. Er hat ein Netzwerk in der Region aufgebaut, zu dem es kaum etwas Vergleichbares im Land gibt, an dem sich Ärzte, Kliniken, Vereine, Selbsthilfegruppen und Krankenkassen beteiligen,“ so Ositha Boss, als Vertreterin der Selbsthilfegruppen der Region Unterland/Kraichgau in Ihrer Laudatio. Gemeinsam hatten die Selbsthilfegruppen der Region Dr. Trunzer für den Förderpreis vorgeschlagen. Die hochkarätig besetzte Jury unter Vorsitz von Prof. Walter Aulitzky, Vorsitzender des Krebsverbandes, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der onkologisch tätigen Kliniken des Landes, der Ärztekammern, den Krankenkassen, aus Städten und Gemeinden und natürlich der Selbsthilfe nach Krebs, schloss sich einmütig diesem Vorschlag an.

Einen Anerkennungspreis ging an Susanne Mayr, Frauenselbsthilfe nach Krebs Gruppe Schwäbisch Hall vor allem für den Aufbau und die langjährige Pflege internationaler Kontakte der Frauenselbsthilfe nach Krebs nach Polen.

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