Der Mensch im Zentrum. Die besondere Qualität wohnortnaher Strukturen in der Onkologie

26. Jahrestreffen
der Arbeitsgemeinschaft der Tumorzentren, Onkologischen Schwerpunkte und Onkologischen Arbeitskreise Baden-Württemberg (ATO)

am 9. / 10. November 2007 in Heidenheim

Am 9. und 10. November 2007 konnte der Krebsverband Baden-Württemberg in Heidenheim mehr als 200 Fachteilnehmer zur diesjährigen Arbeitstagung der Tumorzentren und Onkologischen Schwerpunkte in Baden-Württemberg (ATO) begrüßen. Gastgeber der Jahrestagung war der Onkologische Schwerpunkt Ostwürttemberg im  Verbund der Kliniken der Landkreise Heidenheim und Ostalb.

Die Qualität und die herausragende Bedeutung dezentraler Strukturen wie es die Onkologischen Schwerpunkte in Baden-Württemberg zur Sicherung einer flächendeckenden Versorgung Krebskranker bieten, wurde auf der Tagung bestätigt. Neue Strukturen wie die Spezialisierte ambulante Palliativversorgung sollen hier auch nach dem Willen der Landesregierung verankert werden. Angemahnt wurde der überfällige Aufbau der Krebsregistrierung im Land. Weitere zentrale Forderung der Tagung war die tarifliche Gleichstellung der Fachpflegekräfte Onkologie mit anderen Fachpflegekräften bspw. in der Intensivmedizin. Der Bedarf an entsprechend qualifizierten Pflegekräften ist groß, die Bereitschaft zur Weiterbildung mangels Perspektiven jedoch gering.

In den Arbeitsgruppen, den Impulsreferaten und während der Podiumsdiskussion beschäftigten sich Vertreter der Politik, der Kassen, Krebsspezialisten, Wissenschaftler und berufsgruppenübergreifend Vertreter der Tumorzentren und onkologischen Schwerpunktkrankenhäuser sowie Selbsthilfegruppen mit der besonderen Qualität wohnortnaher Strukturen in der Onkologie. "Wie können wir Tumorpatienten eine möglichst optimale heimatnahe Behandlung ermöglichen? Wie kann die Vernetzung der universitären Zentren mit den heimatnahen Versorgern optimiert werden?" so Prof. Walter Aulitzky, Vorsitzender des Krebsverbandes Baden-Württemberg, und Prof. Holger Hebart, Vorsitzender des OSP Ostwürttemberg in der gemeinsamen Einladung.

Wo stehen die Onkologischen Schwerpunkte, wo geht die Entwicklung hin, können Impulse aus der Industrie zur Beantwortung der Frage nach zentralen oder nach wohnortnahen Strukturen genutzt werden? Mit der Klärung dieser Frage beschäftigten sich am zweiten Veranstaltungstag sowohl  Impulsreferate und auch die Diskussionsrunde mit Teilnehmern aus Wirtschaft, Politik, Kassen, Medizin und Patientenvertretung.

Onkologischer Schwerpunkt Ostwürttemberg
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