Der Forschungs- und Entwicklungspreis 2011

In diesem Jahr konnten wir zum neunten Mal den mit 5.000 Euro dotierten Forschungs- und Entwicklungspreis vergeben. Die Preisverleihung fand im Rahmen der 30. Jahrestagung der Tumorzentren und Onkologischen Schwerpunkte (ATO) am 12. November 2011 in Lörrach statt.

Alle zwei Jahre werden seit 1999 herausragende Leistungen in der anwendungsbezogenen Forschung und Konzeptentwicklung im psychosozialen, ärztlichen und pflegerischen Bereich der Versorgung von Krebspatienten in Baden-Württemberg ausgezeichnet.

In diesem Jahr konnten wir zwei Projekte bei der Preisvergabe würdigen.

Claudia Keller, Leiterin Pflege- und Prozessmanagement, QMB der Organzentren, Zentrumskoordinatorin des Onkologischen Zentrums und des Onkologischen Schwerpunktes der Oberschwabenklinik St. Elisabeth (Onkologischer Schwerpunkt Oberschwaben); Johanna Baur, Onkologische Fachpflegekraft des Onkologischen Zentrums, des Onkologischen Schwerpunktes und der Organzentren sowie Dr. Gerhard Fischer, Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie-Onkologie und Palliativmedizin (Leiter des Onkologischen Zentrums, Koordinator Onkologischer Schwerpunkt der Oberschwabenklinik St. Elisabeth) erhalten den Preis für ihr Projekt "Einführung eines Onkologischen Pflegekonzeptes und der Onkologischen Pflegevisite" in Würdigung ihrer herausragenden Verdienste um die Einführung eines ganzheitlichen Onkologischen Pflegekonzeptes sowie Prozessentwicklung und -umsetzung in der onkologischen Pflege.

Prof. Dr. Charlotte Niemeyer, PD Dr. Melchior Lauten, Dr. Ursula Tanriver, Dr. Kerstin Wenninger, alle Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin (ZKJ) am CCCF sowie Prof. Dr. Jochen Seufert und Dr. Susanne Völkel, beide Innere Medizin II am CCCF und Sabine Götz ebenfalls CCCF erhalten den Preis für das Projekt "Vorsorge und Beratung für junge Menschen nach Krebserkrankung" - Entwicklung und Implementierung einer neuen Sprechstunde im Tumorzentrum Ludwig Heilmeyer - CCCF Universitätsklinikum Freiburg in Würdigung ihrer herausragenden Verdienste um die Entwicklung und Umsetzung eines innovativen Struktur- und Beratungskonzeptes für junge Menschen nach einer Krebserkrankung.

Auch in diesem Jahr wurde wieder ein Anerkennungspreis vergeben.

Dieser ging an Dr. phil. Joachim Wiskemann (PhD), NCT Heidelberg, Prof. Dr. Gerhard Huber, Institut für Sport und Sportwissenschaft - Universität Heidelberg, Prof. Dr. Cornelia Ulrich, NCT Heidelberg und an Prof. Dr. Karen Steindorf, DKFZ Heidelberg für das Projekt "Bewegung und Krebs"- Strukturiertes körperliches Training und bewegungstherapeutische Beratung als begleitender interdisziplinärer Therapieansatz in der Onkologie.

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