Im Schatten ist die Sonne am schönsten

Dadurch kann der Entstehung von Hautkrebs am sichersten vorgebeugt werden.

Alles zum Thema "Im Schatten ist die Sonne am schönsten" finden Sie auch in unserem Flyer.

...denn unsere Haut vergisst nichts!

Sonne fördert Lebensfreude, stärkt den Knochenaufbau und das Immunsystem. Ein zuviel an UV-Strahlung und der Wunsch nach Bräune um jeden Preis hat in den letzten Jahren zu einem alarmierenden Anstieg von Hautkrebserkrankungen geführt.

Die Sonne zu genießen, aber sich auch bewusst zu schützen muss kein Gegensatz sein.

Und so können wir uns schützen

Der beste Schutz vor intensiver Sonne ist der Schatten und unsere Kleidung. Insbesondere während der Mittagszeit von 11 bis 15 Uhr ist direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Auch sonst sollten Sie unbedeckte Haut und Augen schützt.

Schutzmaßnahme

Lichtschutzfaktor

Dichte Baumwollkleidung

ca. 40

Schatten unter einem Baum

ca. 5-15

Leichte Baumwollkleidung

ca. 10

Sonnenhut mit breitem Rand

ca. 10

Schatten unter einem Sonnenschirm

ca. 5

Die Haut vor Sonnenbrand schützen

Als unser größtes Organ ist die Haut für uns besonders wichtig. Deshalb sollten wir ihrem Schutz viel Aufmerksamkeit schenken. Ein Schutz vor Sonnenbrand ist besonders für die ungebräunte Haut erforderlich, die durch UV-Licht sehr schnell verbrennen kann. Die langsam gebräunte Haut hingegen kann UV-Strahlen bis zu 10mal besser ertragen. Ihr Hauttyp ist ausschlaggebend dafür, wie lange Sie zu beginn in der Sonne bleiben können.

Hauttyp I:
Haut: auffallend hell, blass
Sommersprossen: stark
Haare: rötlich
Augen: grün, blau, selten braun
Sonnenbrand: immer schwer, schmerzhaft
Bräunung: keine, nach 1-2 Tagen weiß, Haut schält sich
Am Anfang max. 10 Min. in die Sonne

Hauttyp II:
Haut: etwas dunkler als Typ I
Sommersprossen: selten
Haare: blond, braun
Augen: blau, grün, grau
Sonnenbrand: meistens schwer, schmerzhaft
Bräunung: kaum, Haut schält sich
Am Anfang max. 15 Min. in die Sonne

Hauttyp III:
Haut: hellbraun
Sommersprossen: keine
Haare: dunkelblond, braun
Augen: grau, braun
Sonnenbrand: selten, mäßig
Bräunung: gut
Am Anfang max. 20 Min. in die Sonne

Hauttyp IV:
Haut: braun
Sommersprossen: keine
Haare: dunkelbraun, schwarz
Augen: dunkel
Sonnenbrand: kaum
Bräunung: schnell und tief
Am Anfang max. 30 Min. in die Sonne

Je jünger, desto wichtiger: Der Schutz der Haut vor Hautkrebs

Das Hautkrebsrisiko wird bereits in Kindheit und Jugend angelegt. Die starke Zunahme von Hautkrebs ist größtenteils auf vermehrte Sonneneinstrahlung im Kindes- und Jugendalter zurückzuführen. Besonders beim Urlaub in südlichen Ländern sollten Sie Ihre Kinder vor zuviel Sonne schützen. Auch hier ist der beste Schutz der Schatten und die Kleidung. Wenn Ihre Kinder - z.B. beim Baden oder Spielen - direkter Sonne ausgesetzt sind, sollten Sie auf wirksame Sonnenschutzmittel achten (Lichtschutzfaktor 30). Achten Sie darauf, dass diese Mittel gegen UVA- und UVB-Strahlung schützen und wasserfest sind.
Auch Erwachsene müssen bei andauernder Sonneneinstrahlung mit einer Erhöhung des Hautkrebsrisikos rechnen. Wählen Sie auf jeden Fall solche Sonnenschutzpräparate, die sowohl vor UVA- als auch vor UVB-Strahlung schützen. Cremen Sie sich und Ihre Kinder sorgfältig ein, bevor Sie in die Sonne gehen. Wiederholen Sie es mehrmals täglich, insbesondere nach dem schwimmen.  

Die Wirkung der UV-Strahlung

Unter UV-Strahlung versteht man das unsichtbare, energiereiche Licht, dass ein Teil der Sonnenstrahlung ist. Die UV-Strahlung ist die Hauptursache für Alterungsschäden der Haut. DieFolgend der UV-Strahlung können Zellveränderungen, Krebsvorstufen und im schlimmsten Fall Hautkrebs sein.

Entscheidend ist die Früherkennung

Die Haut vergisst keinen Sonnenbrand. Das Risiko, an verschiedenen Hautkrebsarten zu erkranken, ist in denletzten Jahren deutlich gestiegen. Sonnenbedingte Hautveränderungen und Hautkrebs bilden sich am häufigsten auf sogenannten Sonnenterassen des Körpers (Ohrspitzen und Ohrmuscheln, Nase, Wangen, Unterlippe, Glatze und Handrücken), aber auch an anderen Stellen des Körperes.

Sollten Sie langesam wachsende, hautfarbene, teilweise gerötete Knötchen der Haut, abgegrenzte Hautstellen mit Schuppen oder Hornbildung oder kleine, nicht anheilende Wunden entdecken, suchen Sie bitte einen Arzt auf. Achten Sie besonders auf pigmentierte Haut. Verändert sich ein Hautmal in seiner Form, Größe, Färbung, juckt oder blutet es, sollten Sie zu einem Arzt gehen. Nur dieser kann entscheiden, ob eine Hautveränderung harmlos ist. Achten Sie auch bei ihrer Familie auf Hautveränderungen.

Seit 01. Juli 2008 wird für Frauen und Männer ab 35 Jahre alle zwei Jahre die standardisierte Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs von allen gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Zur Durchführung berechtigt sind Allgemeinmediziner bzw. praktische Ärzte, Internisten und Hautärzte, die eine entsprechende Weiterbildung vorweisen können.

Weitere Informationen zum Hautkrebsscreening (Vorsorge und Prävention) finden Sie im Internet unter www.hautkrebs-screening.de

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